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Cholesterin und Co.

Cholesterin, Cholesterinspiegel, Blutfette und Statine (Cholesterinsenker) sind – spĂ€testens seit der arte-Dokumentation zur “CholesterinlĂŒge” – zu absoluten Reizwörtern geworden. Was ist wirklich dran am Cholesterin und wann sollten wir das Cholesterin senken?

Cholesterin – Definition und Beschreibung

„Cholesterin“ ist ja ein gesamtgesellschaftliches „Reizthema“. Über kaum etwas können die Menschen hierzulande so in Rage geraten wie ĂŒber das Thema Cholesterin, Cholesterinsenker und die vermeintlich „profitgeile“ Pharmaindustrie, die sich ĂŒber die angeblich selbsterfundene „CholesterinlĂŒge“ satte Gewinne einfahren will. In unserem ureigensten Interesse sollten wir versuchen uns diesem Reizthema möglichst sachlich und unvoreingenommen zu nĂ€hern.

Im folgenden gebe ich Ihnen eine Übersicht, was es mit dem Stoff Cholesterin auf sich hat, was Sie zu „gutem und schlechten Cholesterin“ (HDL und LDL) wissen mĂŒssen und wann der Cholesterinspiegel zum Problem wird. DarĂŒber hinaus finden Sie Tipps, wie Sie den „bad boy“ LDL-Cholesterin in den Griff bekommen und wie man den „Robin Hood der GefĂ€ĂŸe“, das HDL-Cholesterin ggf. erhöhen kann. Schauen wir uns die Fakten und ZusammenhĂ€nge also mal ganz in Ruhe in den Videos an


Was ist Cholesterin?

Das Wort „Cholesterin“ leitet sich ab aus dem griechischen „chole“ fĂŒr Galle und „stereos“ fĂŒr fest, hart. Der Stoff wurde zuerst in Gallensteinen entdeckt und bekam dadurch seinen Namen. Heute weiß man, dass Cholesterin in jeder menschlichen Zelle vorkommt, denn die fettĂ€hnliche Substanz ist extrem wichtig fĂŒr den Aufbau sĂ€mtlicher unserer Zellmembranen und fĂŒr die Begrenzung und die Kommunikation der Zellen untereinander.

DarĂŒber hinaus ist Cholesterin notwendig fĂŒr die Bildung zahlreicher unserer Hormone, wie z.B. den Sexualhormonen, der Herstellung von GallensĂ€uren, die wichtig sind fĂŒr unsere Fettverdauung und fĂŒr die Bildung von Vitaminen, wie dem Vitamin D, das unter anderem fĂŒr die Knochengesundheit und Immunsystem eine entscheidende Rolle spielt. Auch unser Gehirn und unsere Nerven könnten ohne Cholesterin nicht funktionieren, da das Cholesterin die elektrische LeitfĂ€higkeit entscheidend verbessert.

Cholesterin ist also zunĂ€chst einmal als solches keine Erkrankung, sondern ein lebenswichtiger „Baustoff“, ohne den unser Körper nicht existieren und wir nicht leben könnten. Cholesterin ist aber eben nicht gleich Cholesterin. FĂŒr unsere Herz-Kreislauf-Gesundheit ist vor allem das Cholesterin entscheidend, das in unserem Blut herum schwimmt. Kritisch wird es ggf. erst dann wenn die Cholesterinwerte in unserem Blut zu hoch sind.

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Wer oder was bildet Cholesterin?

Der Körper benötigt jeden Tag etwa ein halbes bis ein Gramm Cholesterin. Diese Menge wird von unserem Körper grĂ¶ĂŸtenteils selbst gebildet, denn jede einzelne Zelle kann Cholesterin produzieren. Der aktivste Cholesterin-Produzent unter allen Organen ist allerdings die Leber. Nur etwa ein Viertel der Cholesterin-Menge, die dem Körper tĂ€glich zur VerfĂŒgung steht, stammt aus der Nahrung. Dadurch kann man ĂŒber die ErnĂ€hrung immerhin einen begrenzten Einfluss auf den Cholesterinspiegel nehmen. Auf der anderen Seite erklĂ€rt sich hieraus aber auch, dass niedrige LDL-Cholesterinzielwerte durch eine alleinige Umstellung der ErnĂ€hrung (die aber neben der reinen Cholesterinsenkung noch viele andere positive Gesundheitseffekte hat) oftmals nicht erreicht werden und somit zusĂ€tzlich zu einer Verbesserung von ErnĂ€hrung und Lebensstil oftmals cholesterinsenkende Medikamente notwendig sein können. Der Einfluss der ErnĂ€hrung auf den Cholesterinspiegel ist allerdings von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und hĂ€ngt unter anderem auch davon ab wie die ErnĂ€hrung vor der ErnĂ€hrungsumstellung ausgesehen hat und wie streng die ErnĂ€hrungsumstellung erfolgt.

Was versteht man unter dem Cholesterinspiegel?

Der Cholesterinspiegel gibt die Gesamtmenge an Cholesterin im Blut an. Dies kann noch unterteilt werden in das Gesamt-Cholesterin, das HDL- und das LDL-Cholesterin. Man spricht hÀufig auch allgemeiner von den Blutfetten oder Blutfettwerten. Neben den Cholesterinen gehören hier v.a. auch noch die Triglyzeride dazu.

Die wichtigsten Fakten zu unseren Blutfetten oben im Interview-Video mit Dr. Sinning

FĂŒr die Bewertung des Herz-Kreislauf-Risikos spielen vor allem zwei Hauptformen des Cholesterins eine Rolle: Das LDL- und das HDL-Cholesterin. Das LDL-Cholesterin gilt allgemeinverstĂ€ndlich als das „schlechte (oder böse)“, das HDL-Cholesterin als das „gute“ Cholesterin.

HyperlipidÀmie (Fettstoffwechselstörung), Cholesterin, LDL, HDL und Co.: Was muss ich wirklich wissen?!

Damit Cholesterin als eine fettige Substanz durch das wasserhaltige Blut transportiert werden kann, braucht es ein Transportmittel. Diese Transportmittel werden als Lipoproteine bezeichnet. Sie sind eine Mischform aus einem Eiweiß (Protein), das die Transportfunktion ĂŒbernimmt, und dem Cholesterin, das zu den fettĂ€hnlichen Substanzen gehört, also ein Lipid darstellt. Nach dem Eiweißgehalt und der Art des Eiweißes in Relation zu der Menge des transportierten Cholesterins unterschieden sich diese „Lipoproteine“ in ihrer Dichte. Das LDL-Cholesterin hat eine geringe Dichte und wird daher als „low density lipoprotein“ bezeichnet und vom Cholesterin mit hoher Dichte, da grĂ¶ĂŸerem Eiweißanteil, dem „high-density lipoprotein“, dem HDL, unterschieden.

Was bedeutet „schlechtes“ LDL-Cholesterin?

Aufgabe des LDL-Cholesterins („low density lipoprotein“) ist es, das Cholesterin, das in der Leber gebildet wurde, zu allen anderen Körperzellen zu transportieren, sie also mit Cholesterin zu versorgen. Das meiste Cholesterin, das sich im Blut befindet, wird vom LDL transportiert.

Es gilt deshalb als „böse“, weil zahlreiche Studien zeigen konnten, dass ein höherer LDL-Cholesterinspiegel mit einem erhöhten Risiko fĂŒr Arteriosklerose und koronare Herzkrankheiten verbunden ist. Das LDL-Cholesterin versorgt nĂ€mlich nicht nur die Körperzellen mit Cholesterin, sondern lagert sich leider auch in unsere GefĂ€ĂŸwĂ€nde ein, wird dort oxidiert und fĂŒhrt schließlich ĂŒber einen entzĂŒndlichen Prozess zur Arteriosklerose, der „Arterienverkalkung“. SekundĂ€re Pflanzenstoffe und Vitamine schĂŒtzen unsere Lipoproteine dagegen vor Oxidation, daher ist auch dies einer der vielen Ansatzpunkt einer „herzfreundlichen“ ErnĂ€hrung.

Zum Thema Lipoprotein(a), einem weiteren Vertreter der Blutfette, der aufgrund seiner besonders ungĂŒnstigen Wirkung auf die BlutgefĂ€ĂŸe als „Turbo der Arterienverkalkung“ bezeichnet wird, können Sie hier mehr erfahren.

Was bedeutet „gutes“ HDL-Cholesterin?

Das „gute“ HDL („high density lipoprotein“) ist sozusagen fĂŒr den umgekehrten Transport zustĂ€ndig: Es transportiert Cholesterin aus dem gesamten Körper, also von dort, wo es das LDL vorher abgeladen hat, zur Leber zurĂŒck. Dort wird das Cholesterin dann in GallensĂ€uren umgewandelt und ĂŒber die Galle ausgeschieden. HDL ist also wichtig, um den Cholesterinhaushalt auszubalancieren, denn ist zu wenig HDL vorhanden, ist die Ausscheidung des Cholesterins gestört und es hĂ€uft sich im Körper an. Man könnte das HDL-Cholesterin also als den „Robin-Hood“, den Gegenspieler des LDL-Cholesterins bezeichnen, da es das Risiko fĂŒr koronare Herzerkrankungen und Arteriosklerose senken kann. Neuere Studien haben nun allerdings den schĂŒtzenden Effekt des HDL-Cholesterins etwas in Frage stellen mĂŒssen, die beschriebene Schutzwirkung scheint vornehmlich fĂŒr gesunde Menschen, nicht jedoch unbedingt fĂŒr Patienten mit Zuckererkrankung oder Koronarer Herzerkrankung zu bestehen, da bei diesen Patienten aus bislang noch nicht genau geklĂ€rter Ursache das HDL-Cholesterin seine schĂŒtzende Wirkung zu verlieren scheint.
FĂŒr Patienten vereinfacht dieser Umstand allerdings die Cholesterinkontrolle, da sie sich vollends auf das LDL-Cholesterin und das Erreichen der entsprechenden Zielwerte konzentrieren können.

Die "CholesterinlĂŒge"

Was besagt die Cholesterin-LĂŒge?

Nach Auffassung einiger Experten sei die Aussage, dass ein erhöhtes Cholesterin ein Risikofaktor fĂŒr koronare Herzerkrankungen und Herzinfarkte sei, eine Erfindung der Pharmaindustrie, die lediglich ihre Medikamente verkaufen und Ihre Profite steigern wolle.

Diese Informationen haben bei vielen Menschen mit Herzerkrankungen zu Verunsicherungen gefĂŒhrt. Zu Unrecht, denn die sogenannte „Cholesterin-LĂŒge“ gibt es nicht. Anhand vieler Studien und Erfahrungen mit herzkranken Patienten konnte eindeutig gezeigt werden, dass ein erhöhtes LDL-Cholesterin das Risiko fĂŒr die Arteriosklerose und damit auch fĂŒr eine KHK bzw. einen Herzinfarkt deutlich ansteigen lĂ€sst. Patienten, die ihre Medikamente auf eigene Faust absetzen, setzen ihre Gesundheit aufs Spiel. 

Ursachen erhöhter Cholesterinspiegel

Sind die Cholesterinwerte erhöht, liegt dies meist an einer Kombination aus den eigenen Genen und verschiedenen Umweltfaktoren. Zu den (beeinflussbaren!) Umweltfaktoren zĂ€hlen hierbei vor allem die ErnĂ€hrung, Übergewicht, Bewegungsmangel aber auch Stress. Auch zahlreiche Erkrankungen können einen negativen Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben. Dazu gehören z.B. Diabetes mellitus, bestimmte Nierenerkrankungen, eine SchilddrĂŒsenunterfunktion, Magersucht oder Alkoholismus. Medikamente wie z.B. Cortison oder Beta-Blocker können das Cholesterin im Blut ebenfalls erhöhen.

Seltener wird der erhöhte Cholesterinspiegel im Blut durch ein einzelnes defektes Gen verursacht. Ein Beispiel hierfĂŒr ist die sog. familiĂ€re HypercholesterinĂ€mie. Bei dieser Erkrankung ist das Cholesterin oft massiv erhöht (650 – 1000 mg/dl) und es treten bereits in jungen Jahren gesundheitliche Probleme auf, die auf eine extrem beschleunigte Arteriosklerose, also eine rapide voranschreitende Verengung und Verkalkung der Arterien der betroffenen Patienten zurĂŒckzufĂŒhren sind. Das Risiko fĂŒr einen Herzinfarkt ist (in besonders schweren FĂ€llen, der sog. homozygoten Form, sprich beide Genorte sind von der Mutation betroffen) bereits im Kindesalter deutlich erhöht.

Die ErnĂ€hrung als Umweltfaktor hat eine bedeutsame Wirkung auf den Cholesterinspiegel, allerdings unterscheidet sich hierbei das Ausmaß in dem durch eine Umstellung der ErnĂ€hrung eine Beeinflussung des Cholesterinspiegels erreicht werden kann, von Mensch zu Mensch deutlich, insbesondere auch abhĂ€ngig davon, wie sich der Mensch zuvor ernĂ€hrt hat. Bei manchen hat das Cholesterin aus der Nahrung einen enormen Einfluss auf das Cholesterin im Blut. Dies biete die Chance mit der richtigen ErnĂ€hrung auch das eigene Herz-Kreislauf-Risiko deutlich zu senken.

Stresshormone wie z.B. das körpereigene Cortisol, aber auch das ĂŒber Medikamente von außen zugefĂŒhrte Cortison (Prednison, Dexamethason etc.) können das „schlechte“ LDL-Cholesterin ebenfalls erhöhen. Andere Hormone wie z.B. das SchilddrĂŒsenhormon Thyroxin verringern dagegen die körpereigene Cholesterinproduktion. Wenn zu wenig von diesem Hormon vorhanden ist, z.B. bei einer SchilddrĂŒsenunterfunktion, kann es daher zu einem erhöhten Cholesterinspiegel kommen.

Diagnose erhöhter Cholesterinspiegel

Wer misst Cholesterin?

Den Cholesterinwert kann man beim Hausarzt oder auch beim KardiologenÂ ĂŒber eine Blutabnahme ĂŒberprĂŒfen lassen. Der Hausarzt fĂŒhrt die Messung des Cholesterins auch regulĂ€r im Rahmen des sogenannten Check-up-35 durch, der Vorsorgeuntersuchung, die man ab 35 alle zwei Jahre kostenfrei in Anspruch nehmen kann. Mittlerweile bieten auch viele Apotheken einen Cholesterin-Soforttest an, der mit nur einem Bluttropfen funktioniert.

Bei der Messung des Cholesterinspiegels werden das Gesamtcholesterin sowie die HDL- und die LDL-Werte bestimmt. Die Einheit ist Milligramm pro Deziliter (mg/dl) bzw. Millimol/Liter (mmol/l). Zur Bedeutung des HDL-Wertes schauen Sie bitte in das Video oben im Slider.

Da erhöhte Cholesterinwerte und vor allem die Frage ob diese bereits behandlungsbedĂŒrftig sind immer in Zusammenschau des gesamten Risikoprofils (also der Anzahl und Schwere bereits vorhandener Risikofaktoren fĂŒr die Arteriosklerose wie Rauchen, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck etc.) eines Menschen betrachtet werden sollten ist es oftmals sinnvoll zusĂ€tzlich zur Blutprobe noch weitere Untersuchungen durchzufĂŒhren. Hierzu gehören neben regelmĂ€ĂŸigen Blutdruckmessungen z.B. auch der Blutzuckerspiegel, bzw. der Langzeitzuckerwert HbaA1c bis hin zu Untersuchungen, die eine bereits vorhandene Arteriosklerose, z.B. an den Halsschlagadern oder der Hauptschlagader im Bauchraum mit Ultraschalltechnik sichtbar machen können. Daneben gibt es auch noch eine weiteres sehr problematisches spezielles Blutfett, das sog. Lipoprotein (a), welches einmalig im Leben bestimmt werden sollte und in die Gesamtrisikobewertung mit einbezogen werden sollte. Hierzu lernen Sie mehr in meinem Video oben im Slider.

Wann ist das Cholesterin zu hoch?

Wichtig ist Cholesterinwerte nicht isoliert zu interpretieren, sondern unter WĂŒrdigung des gesamten Herz-Kreislauf-Risikos eines Menschen. Deshalb gibt es je nach Vorhandensein weiterer Risikofaktoren fĂŒr die Arteriosklerose (wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus, NierenschwĂ€che, Übergewicht, Rauchen etc.) bzw. sogar schon vorhandener durch Arteriosklerose bedingter Erkrankungen wie der Koronaren Herzkrankheit, der Schaufensterkrankheit (paVK) und vielen weiteren, auch unterschiedlich strenge Grenzwerte fĂŒr das LDL-Cholesterin:

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  • Sehr hohes Risiko (z.B. vorhandene KHK): LDL-Cholesterin < 55 mg/dl oder eine > 50% Reduktion des LDL-Cholesterin-Ausgangswertes
  • Hohes Risiko: LDL < 70 mg/dl
  • niedriges und mittleres Risiko: LDL <  100 mg/dl

Je mehr Risikofaktoren vorliegen, desto strenger sollte das LDL-Cholesterin also eingestellt werden, da dies dann ein besonders stark erhöhtes Risiko fĂŒr Arteriosklerose und deren Folgeerkrankungen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, paVK etc. darstellt.

Generell gilt aber beim LDL: Je niedriger desto besser (anders als z.B. beim Blutdruck). Hochrisikopatienten, also solche Patienten, die beispielsweise schon an einer koronaren Herzerkrankung oder einer Zuckerkrankheit leiden, sollten entsprechend auf einen Wert unter 70 mg/dl (< 1,8 mmol/l) eingestellt werden. Gesunde, d.h. Menschen ohne Erkrankungen und Risikofaktoren, können sich noch einen Wert von unter 115 mg/dl „erlauben“, aber auch hier gilt: Je niedriger das LDL, desto kleiner das Risiko fĂŒr eine Herz-Kreislauferkrankung. Möglicherweise werden die LDL-Cholesterin-Zielwerte in Zukunft noch weiter nach unten korrigiert werden.

Wann ist das Cholesterin zu niedrig?

Beim LDL-Cholesterin gibt es eigentlich kein „zu niedrig“. Allerdings kann ein sehr niedriger Cholesterinwert auch ein Hinweis auf eine schwerwiegende Erkrankung wie z.B. einen Leberschaden, Krebs oder Morbus Crohn sein.

Hohe HDL-Werte schĂŒtzen vermeintlich vor den gefĂ€hrlichen Ablagerungen in den GefĂ€ĂŸen. Dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die LDL-Werte niedrig sind. Hohe HDL-Werte können hohe LDL-Werte also nicht kompensieren! Neuere Studien zeigen ausserdem auch, dass die Schutzwirkung des HDLs nicht unbedingt fĂŒr Menschen mit Diabetes oder koronarer Herzerkrankung besteht und das es sehr unterschiedliche Formen von HDL-MolekĂŒlen gibt, die unterschiedliche teils sogar schĂ€dliche Eigenschaften haben können. Ausschlaggebend fĂŒr das kardiovaskulĂ€re Risiko, insbesondere bei diesen Hochrisikopatienten, ist also das LDL-Cholesterin im Blut

Zu hohes Cholesterin – Therapie

Was tun bei zu hohem Cholesterin?

Wichtig ist zunĂ€chst, seine Cholesterinwerte ernst zu nehmen und nicht Jahre lang zu verdrĂ€ngen und „verlaufszukontrollieren“. Eine gute Betreuung durch Ihren Arzt – den Hausarzt oder den Kardiologen – sollte sichergestellt sein. Ein erster Ansatz ist, in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt zunĂ€chst eine konsequente Verbesserung Ihres Lebensstils in Angriff zu nehmen, um Ihre Gesamtrisiko zu senken. Hierzu gehört u.a. auf die richtige ErnĂ€hrung und auf ausreichend Bewegung zu achten. Machen Sie einen Termin bei der ErnĂ€hrungsberatung und achten Sie auf ausreichend Sport und Bewegung im Alltag. Sollte dies nicht helfen, können Medikamente zur Senkung des Cholesterinspiegels eingesetzt werden. Bei vielen Erkrankungen insbesondere wenn bereits Arteriosklerose nachgewiesen ist, wie z.B. bei der Koronaren Herzkrankheit, sind neben der immer im Mittelpunkt stehenden Verbesserung des Lebensstils cholesterinsenkende Medikamente, in aller Regel die Statine, sogar unabhĂ€ngig vom LDL-Wert, allein schon aufgrund ihrer sog. plaquestabilisierenden Wirkung angezeigt. Mehr Informationen finden Sie hier.

Was senkt Cholesterin natĂŒrlich?

„NatĂŒrliche“ Cholesterinsenker sind wie bereits angesprochen vor allem „Lebensstilmaßnahmen“, also Änderungen des Lebensstils, die oftmals auch ohne Medikamente den Cholesterinspiegel wieder normalisieren können. Sie sollten natĂŒrlich prinzipiell grundsĂ€tzlich (auch ohne erhöhte Cholesterinwerte) zum Einsatz kommen. Insbesondere bei nur moderat erhöhten Cholesterinwerten und bei geringem Risiko fĂŒr eine Herz-Kreislauf-Erkrankung kann durch Lebensstilmaßnahmen durchaus oftmals eine Arzneimitteltherapie vermieden werden, wenn die Werte ausreichend abgesenkt werden können. Im Fall eines stark erhöhten Herz-Kreislauf-Risikos, bei dem ein LDL-Wert von unter  <55mg/dl erforderlich ist, mĂŒssen (auch aufgrund der o.g. plaquestabilisierenden Wirkung) von vornherein cholesterinsenkende Medikamente, in aller Regel Statine, eingesetzt werden, um das stark erhöhte Herz-Kreislauf-Risiko eindĂ€mmen und ein Voranschreiten der Arteriosklerose aufhalten zu können und z.B. einen weiteren Herzinfarkt zu vermeiden. Aber auch hier ist natĂŒrlich eine cholesterinsenkende Behandlung nur ein Aspekt im Rahmen eines umfassenden Behandlungsplanes in dessen Mittelpunkt, wie schon angemerkt, eine Optimierung sĂ€mtlicher Risikofaktoren der Arteriosklerose steht.

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Zu den natĂŒrlichen Cholesterinsenkern gehört zunĂ€chst einmal regelmĂ€ĂŸige Bewegung, z.B. ein tĂ€glicher flotter Spaziergang. Noch besser ist allerdings zusĂ€tzlicher Ausdauersport, bei dem man leicht ins Schwitzen kommt. Positiv fĂŒr den Cholesterinspiegel sind mindestens 30 Minuten an drei – fĂŒnf Tagen in der Woche Joggen, Walken oder Radfahren. Durch den Sport wird insbesondere auch das „gute“ HDL-Cholesterin angehoben, der „Robin-Hood“ fĂŒr die GefĂ€ĂŸe, und zwar um ganze 5-10 Prozent.

DarĂŒber hinaus lohnt sich eine Normalisierung des Körpergewichts. Insbesondere die sogenannte „Apfelform“ der Fettsucht (Adipositas), bei der die Fettpolster in Form eines „schönen Ranzens“ vor allem am Bauch hĂ€ngen, gelten als besonders kritisch fĂŒr den Cholesterinspiegel und die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Vereinfacht gesagt ist es so, dass das Fettgewebe im Bauchraum einen verstĂ€rkten Fettfluss in die Blutbahn bewirkt und darĂŒber hinaus wie eine HormondrĂŒse arbeitet, die Botenstoffe absondert, die unseren Stoffwechsel ungĂŒnstig beeinflussen und z.B. auch EntzĂŒndungsreaktionen in unserem Körper anheizen.

SelbstverstĂ€ndlich gehört auch ein Verzicht auf Nikotin bzw. das Rauchen und eine Verminderung des Alkoholkonsums zu den sinnvollen Maßnahmen, um die Cholesterinwerte in den Griff zu bekommen und das Gesamtrisiko wirksam zu vermindern.

Was darf man essen bei zu hohem Cholesterin?

Wie bei den Lebensstilmaßnahmen schon angesprochen, spielt auch eine cholesterinsenkende ErnĂ€hrung eine entscheidende Rolle. Hierbei ist es wichtig, dass die ErnĂ€hrung nicht einfach nur cholesterinarm gestaltet wird. Sie sollte vielmehr ausgewogen sein und einen großen Anteil an Obst und GemĂŒse sowie ballaststoffreichen Lebensmitteln wie z.B. Vollkornprodukten enthalten. Insbesondere Hafer und Gerste enthalten bestimmte cholesterinsenkende Ballaststoffe. Sie machen sich in Flockenform gut im morgendlichen MĂŒsli oder im Brot.

Besteht Übergewicht, sollte zusĂ€tzlich eine dauerhafte Gewichtsreduktion angestrebt werden. Wer dauerhaft 10 kg abnimmt, der kann sein LDL-Cholesterin um durchschnittlich 8 mg/dl senken.

Sehr wichtig ist auch, bestmöglich auf Zucker zu verzichten bzw. den Konsum von Zucker einzuschrĂ€nken. Ein hĂ€ufige Falle ist „versteckter“ Zucker in Fertiggerichten, Saucen, GetrĂ€nken oder Desserts. Die Lebensmittelindustrie mengt fast allen ihren Erzeugnissen große Mengen Zucker bei. Hier hilft ein Blick auf die NĂ€hrwerttabelle und die Zutatenliste, den Sie sich von jetzt an zur Gewohnheit machen sollten.

Tierische Fette, z.B. aus Milchprodukten, Fleisch oder Wurstwaren enthalten vor allem ungĂŒnstige gesĂ€ttigte FettsĂ€uren und sollten daher durch hochwertige pflanzliche Öle wie z.B. Oliven- oder Rapsöl ersetzt werden. Diese enthalten herzgesunde, mehrfach ungesĂ€ttigte FettsĂ€uren. Ebenfalls nicht zu empfehlen sind Produkte, die viele gehĂ€rtete Fette enthalten, denn die sogenannten TransfettsĂ€uren, die in ihnen enthalten sind, tragen ebenfalls zur Arterienverkalkung bei und können das „schlechte“ LDL-Cholesterin erhöhen und das „gute“ HDL senken. GehĂ€rtete Fette finden sich z.B. in manchen Margarinen und Bratfetten, in Backwaren und Fertiggerichten.

Wichtig ist es auch, auf eine ausreichende Aufnahme von Omega-3-FettsĂ€uren zu achten. Hier sind insbesondere die beiden FettsĂ€uren EPA und DHA von Belang, die den Cholesterinwert senken können. Sie kommen in fettreichen Seefischen wie z.B. Lachs vor. Vegetarier können auf das NahrungsergĂ€nzungsmittel Algenöl in Kapseln zurĂŒckgreifen.

DarĂŒber hinaus ist es natĂŒrlich auch hilfreich, ĂŒber die ErnĂ€hrung nicht zu viel Cholesterin aufzunehmen. Der Zusammenhang „viel Cholesterin im Essen fĂŒhrt zu viel Cholesterin im Blut“ ist allerdings nicht immer gegeben. FĂŒr einige Menschen ist die Cholesterinaufnahme ĂŒber die ErnĂ€hrung tatsĂ€chlich irrelevant fĂŒr ihr Blutcholesterin. Andere Menschen reagieren wiederum sehr sensibel auf ein Mehr oder Weniger von Cholesterin in ihrer Nahrung. Dass jeder Mensch individuell auf Cholesterin im Essen reagiert, liegt an verschiedenen Faktoren. Zum einen ist es vom Cholesterinspiegel einer Person abhĂ€ngig, ob dieser durch ein zusĂ€tzliches Angebot aus der Nahrung ansteigt. Wer bereits einen hohen Spiegel mitbringt, der wird durch ein weiteres FrĂŒhstĂŒcksei kaum noch einen Anstieg sehen. Jemand mit einem nur moderat erhöhten Blutcholesterin dagegen schon eher. Des Weiteren kommen die individuellen Unterschiede unter anderem auch noch durch die unterschiedlichen FĂ€higkeiten des Darms, das Cholesterin aufzunehmen sowie durch die restliche ErnĂ€hrung (viele Ballaststoffe? Viele Omega-3-FettsĂ€uren?) zustande. Daher sind also einfache pauschale Antworten, wie „der Cholesterinspiegel hĂ€ngt ĂŒberhaupt nicht mit der ErnĂ€hrung zusammen!“ oder aber im Gegenteil „Cholesterinsenkende Medikamente nutzen doch nur der Pharmaindustrie, die Menschen sollten sich einfach nur besser ernĂ€hren!“ beide, wie so oft im Leben zwar griffig und schön einfach, aber eben leider nicht wahr


Was enthÀlt Cholesterin?

Wer auf seinen Cholesterinspiegel achten muss, sollte pro Tag nicht mehr als 300 mg Cholesterin zu sich nehmen. Cholesterinreiche Lebensmittel sind z.B. Leber mit 370 mg Cholesterin pro 100 g, der Klassiker das FrĂŒhstĂŒcksei mit 240 mg bei GrĂ¶ĂŸe M, oder Butter mit 220 mg Cholesterin. Generell enthalten sehr fettreiche tierische Produkte meist auch sehr viel Cholesterin. Pflanzliche Lebensmittel wie Obst, GemĂŒse, Getreide oder NĂŒsse enthalten grundsĂ€tzlich kein Cholesterin! Ein weiterer Pluspunkt einer pflanzlich basierten ErnĂ€hrung.

Medikamente gegen einen zu hohen Cholesterinspiegel

Helfen Lebensstilmaßnahmen wie eine ErnĂ€hrungsumstellung oder mehr Bewegung nicht, den Cholesterinspiegel ausreichend zu senken, sollten unter WĂŒrdigung des gesamten Risikoprofils des Betroffenen ggf. Medikamente eingesetzt werden.

Am hĂ€ufigsten werden hier die Statine verschrieben. Statine wie z.B. Atorvastatin oder Simvastatin sind sogar die weltweit am hĂ€ufigsten verschriebenen Medikamente. Sie sorgen dafĂŒr, dass der Körper weniger Cholesterin selber herstellt. Da aber weiterhin Cholesterin verbraucht wird, sinkt das LDL-Cholesterin im Blut. Das „gute“ HDL-Cholesterin steigt dagegen an. Statine haben zusĂ€tzlich auch eine entzĂŒndungshemmende und eine sogenannte plaquestabilisierende Wirkung. Die Gefahr, dass die Ablagerungen, die sog. Plaquekappen aufreißen und dann durch eine akute Gerinnselbildung zu einer kompletten Verstopfung, einem kompletten Verschluss eines BlutgefĂ€ĂŸes, z.B. am Herzen in Form eines Herzinfarktes fĂŒhren, wird vermindert. Daher verschreibt man Statine Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung, selbst wenn diese einen normalen Cholesterinwert aufweisen!

Etwa 5 von 100 Patienten bekommen durch diese Medikamentengruppe Nebenwirkungen wie eine Leberwerterhöhung oder Muskelschmerzen. Tritt letzteres Symptom auf, sollte dies dem behandelnden Arzt unbedingt mitgeteilt werden. Allerdings sind Statine, wie man aus großen Studien weiß, insgesamt sehr gut vertrĂ€glich. Geringe Beschwerden, die oftmals auch nicht eindeutig den Medikamenten angelastet werden können, sollten nicht reflexartig zu einem eigenstĂ€ndigen Absetzen dieser Medikamentengruppe fĂŒhren sondern in Absprache mit dem behandelnden Arzt nach einer Behandlungspause eine Umstellung der Behandlung nach sich ziehen (z.B. andere Dosierung, Umstellung auf anderes Statin, Kombination mit anderen Cholesterinsenkern wie Ezetimib etc.).

Weitere Cholesterinsenker sind z.B. das Ezitimib, welches die Aufnahme von Cholesterin aus dem Darm hemmt und sehr gut mit den Stationen kombiniert werden kann, sowie neuere Antikörper-basierte Medikamente, die sog. PCSK9-Hemmer (mehr hierzu oben im Video).

Werden wir uns gegen zu hohe Cholesterinspiegel bald impfen lassen können?

Ein anderer Ansatz, der bereits in mehreren Phase-3 Studien sehr erfolgreich war und vielleicht schon bald auf uns zukommen wird ist das Inclisiran.

Inclisiran ist ein Wirkstoff, der fast wie eine Impfung, nur alle 6 Monate injiziert werden muss und das LDL-Cholesterin ĂŒber diesen Zeitraum ebenfalls auf die HĂ€lfte absenken kann, also ganz Ă€hnlich effektiv wie derzeit verfĂŒgbare PCSK-9-Hemmer bei aber eben nur halbjĂ€hrlicher Injektion!

NatĂŒrlich ist Inclisiran keine „klassische“ Impfung, denn es wird ja keine körpereigene Antikörperbildung unseres Immunsystems provoziert, sondern:

Inclisiran ist ein modifiziertes RNA-MolekĂŒl, das in der Leber  die Übersetzung des PCSK9-Gens in das funktionsfĂ€hige Protein hemmt.

Das ganze ist hocheffektiv: In 3 großen Studien des sog. ORION-Studienprogramms konnte Inclisiran alle 6 Monate injiziert  das LDL-Cholesterin anhaltend um 50% senken!

Noch genialer wĂ€re natĂŒrlich eine tatsĂ€chliche Impfung gegen PCSK-9. Wenn wir also unser eigenes Immunsystem darauf programmieren könnten eigene AK gegen PCSK-9 zu bilden, sodass wir sie nicht fĂŒr teures Geld von außen zufĂŒhren mĂŒssten. Mehr ĂŒber derartige AnsĂ€tze erfahren Sie in diesem Video!

Erhöhte Cholesterinwerte – Verlauf

Was passiert bei einem zu hohen Cholesterin?

Ist das Cholesterin, insbesondere das „böse“ LDL-Cholesterin erhöht, dann lagert sich dieses vermehrt in den GefĂ€ĂŸwĂ€nden, insbesondere in den WĂ€nden unserer Arterien ab. EntzĂŒndungszellen, weiße Blutkörperchen folgen dem LDL in die GefĂ€ĂŸwand, „fressen“ sich damit vereinfacht gesagt voll (Phagozytose) und verbleiben an Ort und Stelle. Die GefĂ€ĂŸwand wird dicker und dicker und die Arterie wird immer weniger elastisch. Zugleich verengt sich das GefĂ€ĂŸ durch die Ablagerungen, auch Plaques genannt, zunehmend, was dazu fĂŒhrt, dass weniger Blut hindurchfließen kann. Je nachdem, welches Gewebe oder welches Organ das GefĂ€ĂŸ versorgt, treten Durchblutungsstörungen im betroffenen Bereich auf. Am Herzen kommt es so zu einer Minderversorgung des Herzmuskels. Den gesamten Prozess bezeichnet man als Arteriosklerose („Arterienverkalkung“). Jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens arteriosklerotische VerĂ€nderungen an den GefĂ€ĂŸen. Das Ausmaß dieser VerĂ€nderungen wird aber insbesondere vom Cholesterinspiegel bestimmt.

Sind eine oder mehrere HerzkranzgefĂ€ĂŸe verengt, liegt eine koronare Herzerkrankung (KHK) vor. Diese zeigt sich z.B. durch Schmerzen in der Brust, auch Angina pectoris genannt, und es kann sich auch eine zunehmende HerzschwĂ€che (Herzinsuffizienz) entwickeln. Im schlimmsten Fall wird der Herzmuskel in einem bestimmten Bereich durch einen plötzlichen kompletten Verschluss einer Herzkranzarterie gar nicht mehr mit Blut versorgt und es kommt zum gefĂŒrchteten Herzinfarkt.
Tritt ein solcher Prozess, also ein kompletter GefĂ€ĂŸverschluss, in den Arterien auf, die das Gehirn mit Blut versorgen, spricht man von einem Schlaganfall. Prinzipiell können alle Arterien des Körpers, wie z.B. auch die Arterien der Beine oder der Augen betroffen sein.
Am besten ist es also, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen! Lassen Sie wenn möglich Ihre Cholesterinwerte regelmĂ€ĂŸig kontrollieren und beginnen Sie, falls erforderlich, frĂŒhzeitig eine Therapie. Durch eine Lebensumstellung und falls nötig auch die richtigen Medikamente lassen sich die Folgen eines erhöhten Cholesterinspiegels sehr hĂ€ufig abwenden. Versuchen Sie, zusammen mit Ihrem behandelnden Arzt den fĂŒr Sie empfohlenen LDL-Zielwert zu erreichen, dann haben Sie bereits sehr viel fĂŒr sich und Ihre Gesundheit erreicht!

Disclaimer

Die Vermittlung von Gesundheitsinformationen ist mit einer besonderen Verantwortung verbunden, der ich mir bewusst bin. Daher prĂŒfe und aktualisiere ich die Inhalte und Empfehlungen kontinuierlich. Eine Garantie fĂŒr VollstĂ€ndigkeit, Korrektheit und letztendliche AktualitĂ€t kann ich jedoch nicht ĂŒbernehmen. Wir haften daher nicht fĂŒr eventuelle SchĂ€den, die mit der Verwendung oder einem Missbrauch meiner veröffentlichten Inhalte entstehen. Zum Teil wird in den dargebotenen BeitrĂ€gen meine persönliche Meinung dargelegt, die ggf. auch von medizinischen Leitlinien oder Empfehlungen durch Fachgesellschaften abweichen kann. Hinweise zu Medikamenten oder Medizinprodukten sind keine Anleitung zur Selbstmedikation. Die auf der Dr. Heart Webseite dargebotenen Informationen dĂŒrfen nicht dazu verwendet werden, eine Ă€rztliche Behandlung eigenstĂ€ndig zu beginnen, zu verĂ€ndern oder zu beenden, hier ist in jedem Fall ihr Arzt zu konsultieren. Dr. S. Waller und Mitarbeiter sind unter keinen UmstĂ€nden fĂŒr SchĂ€den haftbar zu machen, die sich aus der Nutzung der dargebotenen Informationen ergeben könnten. Es ist nicht beabsichtigt, mit diesem Haftungsausschluss gegen geltendes nationales Recht zu verstoßen. Die Informationen auf dr-heart.de ersetzen nicht Ihren persönlichen Arztbesuch, bei entsprechenden gesundheitlichen Problemen ist in jedem Fall ihr Arzt aufzusuchen, der eine korrekte Diagnose stellen und ggf. eine passende Therapie einleiten kann.