Ernährung nach einem Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt ist ein einschneidendes Ereignis. Nicht selten stellen sich Betroffene danach die Frage, ob sie den Herzinfarkt mit der richtigen Ernährung hätten verhindern können und v.a. welche Ernährungsform nach einem Herzinfarkt wirklich hilft ein erneutes Ereignis zu verhindern.

Unsere Ernährung hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Körperfunktionen, natürlich auch auf die unseres Herzens. Das, was wir essen, kann die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Herzinfarkt oder auch andere Komplikationen, wie z.B. einen Schlaganfall, deutlich beeinflussen.

In diesem Artikel finden Sie die entscheidenden Antworten auf die Fragen, welches Essen gut für das Herz ist, und was man nach einem Herzinfarkt eher nicht essen sollte.

Die beste Ernährung nach einem Herzinfarkt

Studien zeigen, dass man über die Ernährung das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden oder nach einem Herzinfarkt zu versterben, selber beeinflussen kann. Wer seine Herzgesundheit verbessern will, greift hier am besten zur Mittelmeer-Diät. „Diät“ bedeutet hier aber nicht unbedingt striktes Kalorienzählen. Die Mittelmeer-Diät wird auch mediterrane Ernährung genannt und beschreibt die traditionellen Ernährungsgewohnheiten der Menschen, die am Mittelmeer leben. Dies ist natürlich nicht der fettige Gyrosteller von der Taverna Hellas und auch nicht die Pizza Salami von Luigi an der Ecke. Insgesamt hat sich natürlich mittlerweile auch in den Mittelmeerländern mit dem traurigen “Siegeszug” von Fastfood und Co. das Ernährungsverhalten deutlich verändert mit entsprechenden Konsequenzen für die Gesundheit. Wir betrachten hier also die “klassische” Mittelmeerdiät. Laut dieser Ernährungsform wird empfohlen, reichlich Olivenöl, Hülsenfrüchte, unverarbeitete Getreideprodukte, Obst und Gemüse zu verzehren. Fisch, Milchprodukte und Wein sollten moderat, Fleisch dagegen nur wenig konsumiert werden. Die Mittelmeer-Diät senkt nicht nur das allgemeine Sterberisiko, sie senkt auch das Risiko für einen erneuten Herzinfarkt mit entsprechenden Komplikationen.

Dies sind die Top-10 Lebensmittel der Mittelmeer-Diät

  • Olivenöl (nativ extra)
  • Grünes Blattgemüse (z.B. Spinat)
  • Tomaten
  • Paprika
  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, ..)
  • Knoblauch
  • Beeren
  • Orangen
  • Vollkornreis
  • Fisch (z.B. Lachs, Sardinen)

Diese Lebensmittel sind arm an gesättigten Fettsäuren, Salz und zugesetztem Zucker. Lebensmittel sollten im Allgemeinen möglichst frisch und unverarbeitet verzehrt werden. Bei Fisch sollte man die fettreichen Varianten bevorzugen, denn sie sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend sind und die Gefäßgesundheit verbessern – optimal nach einem Herzinfarkt. Dosenfisch ist auch eine Option. Hier sollte aber darauf geachtet werden, dass dieser nicht in Öl eingelegt wurde.

Welche Ernährung kommt nach einem Herzinfarkt noch in Frage?

Neben der Mittelmeer-Diät gibt es auch weitere Ernährungsformen wie z.B. die DASH-Diät oder die pflanzenbasierte Ernährung.

Die DASH-Diät ist eine Ernährungsform aus dem amerikanischen Raum. Sie steht für Dietary approaches to stopping hypertension, also “Ernährungsansätze, um Bluthochdruck zu stoppen”. Sie wurde ursprünglich zur Behandlung von arterieller Hypertonie, also Bluthochdruck entwickelt. Da Bluthochdruck einer der wichtigsten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt ist, kann die DASH-Diät auch vor einem Herzinfarkt schützen. Dies konnte auch in Studien gezeigt werden. Ähnlich wie die Mittelmeer-Diät legt die DASH-Diät den Fokus auf eine pflanzliche Ernährung mit fettarmem Fleisch und fettarmen Milchprodukten. Zusätzlich sollte im Rahmen der DASH-Diät aber darauf geachtet werden, nur wenig Salz zu sich zu nehmen.

Achten Sie darauf, vor allem selbst frisch zu kochen, denn darüber lässt sich der Salzgehalt der eigenen Nahrung am besten beeinflussen, da der Bärenanteil des zugeführten Salzes aus Fertignahrung stammt. Wer dennoch zu verarbeiteten Produkten greift, sollte immer auch einen Blick auf die Salzangabe auf der Verpackung werfen und im Zweifel auf das Produkt verzichten. Zu Beginn ist es vielleicht nicht ganz leicht, sich an eine salzarme Ernährung zu gewöhnen. Hier kann es helfen, reichlich Gewürze und Kräuter zu verwenden. Sie verbessern nicht nur den Geschmack, sondern sind auch noch gesund, da sie Antioxidantien und Vitamine enthalten. Wussten Sie zum Beispiel, dass Petersilie mehr als 3 mal soviel Vitamin C enthält wie eine Orange (bezogen auf das Gewicht)?

Die pflanzenbasierte Ernährung

Die pflanzenbasierte Ernährung rät ebenso wie die Mittelmeer- und die DASH-Diät zum Verzehr von Obst, Gemüse, Getreideprodukten, Hülsenfrüchten, pflanzlichen Ölen, Nüssen und Saaten, schränkt aber die Empfehlung bezüglich tierischer Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier & Co eher ein. Auch für die pflanzenbasierte Ernährung konnten Studien zeigen, dass sie das Risiko für einen Herzinfarkt senken kann. Weltbekannt und auch heute populärer denn je ist z.B. die Ornish-Diät nach dem bekannten amerikanischen Kardiologen Dean Ornish.

Die pflanzenbasierte und die Mittelmeer-Diät empfehlen zwar anders als die DASH-Diät nicht direkt, das Salz in der Ernährung zu reduzieren, sie empfehlen aber beide den Verzehr von reichlich Obst und Gemüse. Dadurch nimmt man meist ganz automatisch weniger Salz zu sich. Zusätzlich enthalten Obst und Gemüse reichlich Kalium, das den Wasserhaushalt und damit den Blutdruck günstig beeinflusst.

Interessanterweise kann eine gesunde Ernährung bei Herzinfarkt-Patienten auch die Stimmung verbessern: In einer Studie konnte gezeigt werden, dass Betroffene, die die Prinzipien der Mittelmeer-Diät umsetzten, weniger depressiv und viel optimistischer waren als diejenigen, die sich ungesund ernährten.

Welches Essen ist gut für das Herz?

Vor allem möglichst unverarbeitete Lebensmittel sind günstig für die Herzgesundheit. Diese Lebensmittel werden z.B. im Rahmen der Mittelmeer-Diät empfohlen. Aber auch andere Ernährungsformen wie die DASH-Diät oder die pflanzenbasierte Ernährung sind nach einem Herzinfarkt sinnvoll.

Was darf man nach einem Herzinfarkt nicht essen?

Man sollte vor allem auf Lebensmittel verzichten, die viel Zucker, Salz und ungesunde Fette enthalten. Sie tragen dazu bei, das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte zu erhöhen. Dadurch steigt auch das Risiko für einen Herzinfarkt.

Zu solchen ungünstigen Lebensmitteln zählen z.B.

  • Fastfood
  • Frittiertes Essen
  • Fertiggerichte
  • Süßigkeiten
  • Chips
  • Kekse und Kuchen
  • Gebäck
  • Eis
  • Würzsaucen wie z.B. Mayonnaise, Ketchup, Fertigdressing
  • Rotes Fleisch
  • Alkohol
  • “gehärtetes”, “teilgehärtetes” oder “hydrogenisiertes“ Pflanzenfett
  • Pizza, Burger, Hot-Dogs

Achten Sie darauf, am Tag nicht mehr als 6% der Kalorien aus gesättigten Fetten aufzunehmen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Sie schon einen erhöhten Cholesterinwert haben.

Pro Tag sollten nicht mehr als 2,3 g Salz aufgenommen werden. Besteht schon ein hoher Blutdruck, ist sogar eine obere Grenze von 1,5 empfehlenswert.

Wenn Sie unverarbeitete, pflanzliche Lebensmittel bevorzugen machen Sie fast schon automatisch das richtige…

Fazit: Was sollte man nach einem Herzinfarkt essen?

Die Wissenschaft ist sich einig, dass eine Ernährung reich an unverarbeiteten Lebensmitteln, darunter viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und pflanzliche Öle, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt.

Auf stark verarbeitete Produkte mit einem hohen Anteil an gesättigten Fetten, Zucker, und/oder Salz sollte dagegen verzichtet werden.

Interview mit Prof. Braun-Dullaeus

Dr. Heart: Herr Professor, ich stelle mir das ja immer gerne praktisch vor: Ich bin 55 Jahre alt, habe jetzt gerade einen Herzinfarkt erlitten und mein Kardiologe rät mir jetzt zu einer herzgesunden Ernährung. Jetzt gibt es ja so viel unterschiedliche, widersprüchliche Tipps von einer low fat-Ernährung über low carb zu Paleo und ketogener Ernährung… Was ist denn jetzt wirklich wissenschaftlich gesichert eine herzgesunde Ernährung?

Prof. Braun-Dullaeus: Eine herzgesunde Ernährung ist eine fettarme und kohlenhydratarme Kost…

Dr. Heart: Dann bleibt ja nur noch das Protein übrig!

Prof. Braun-Dullaeus: Das stimmt, aber wichtig ist unter den Fetten und den Kohlenhydraten oder Proteinen, dass sie hochwertig sind!

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Hochwertige Fette sind ungesättigte Fettsäuren aus Ölen, aus Fisch und weniger aus Fleisch, Käse oder Butter. Hochwertige Kohlenhydrate sind pflanzliche Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten weil die gleichzeitig einen hohen Ballaststoffanteil haben und natürlich ein hohen Sättigungsgrad haben. Und hochwertige Proteine sind auch Proteine aus pflanzlichen Produkten weil man natürlich wenn man Proteine aus tierischen Produkten zu sich nimmt schon wieder viel Fett, tierisches Fett und damit gesättigte Fettsäuren zu sich nimmt.

Dr. Heart: Jetzt ist es natürlich nicht das einfachste eine jahrzehntelang eingeschleifte Ernährung zu verändern. Wie würden Sie mich als Herzinfarktpatienten jetzt motivieren, was würden Sie sagen war vielleicht überhaupt der Anteil der Ernährung an meinem Herzinfarkt und umgekehrt: Was bringt es mir jetzt tatsächlich noch meine Ernährung zu verändern?

Prof. Braun-Dullaeus: Also wir sagen dass 30 bis 40 Prozent der Herzinfarkte aufgrund der Ernährung oder sich auf die Ernährung begründen und von daher ist das ein ganz wichtiger Teil. Wenn es aber jetzt schon passiert ist kann man die Gefahr, dass wieder etwas passiert natürlich stark verringern, indem man sich jetzt bewusst ernährt. Das wichtigste an einer Ernährungsumstellung ist ja, dass man selber zu einer neuen Philosophie findet. Es ist ja weniger mal kurz zu darben aber am Ende doch wieder zurückzufallen in sein altes Muster als langsam zu einer neuen Philosophie zu finden. Ich sage meinen Patienten nicht nehmen Sie 10 Kilo ab, sondern ernähren Sie sich anders, informieren Sie sich in der Rehabilitation, gucken sie im Internet. Wir können gern miteinander sprechen und finden Sie zu einer anderen Philosophie. Und wenn es dann im nächsten halben Jahr erstmal ein Kilo nur ist aber mit einer anderen Philosophie, so wie wir gerade gesprochen haben über Fette, über Proteine und Kohlenhydrate, dann ist es schon ein riesen Schritt nach vorne.

Dr. Heart: Herzinfarkt und Ernährung, da ist natürlich auch das Thema Cholesterin nicht weit, das “Reizthema der Nation”. Über das Frühstücksei wird seit Jahrzehnten gestritten. Essen sie noch ein Frühstücksei?

Prof. Braun-Dullaeus: Ich esse wenige Frühstückseier weil ich zu denen gehöre, die eben versuchen möglichst wenig Cholesterin über die Nahrung aufzunehmen. Es gibt sogenannte “Responder” und “non-Responder“, die einen reagieren viel viel härter auf Nahrungscholesterin als die anderen aber wir alle reagieren darauf und wir alle bekommen, wenn wir Fette essen und damit Cholesterin peaks im Blut, Cholesterinpeaks, die jetzt ja schon wieder an den Gefäßen kratzen können. Deswegen würde ich jedem, der sich jetzt auch nicht kennt als Responder oder non-Responder, würde ich jedem raten genauso sein Ernährungscholesterin im Griff zu haben oder zu reduzieren, um möglichst wenig Cholesterin zu sich zu nehmen. Und das geht ja einher wieder mit möglichst wenig Fett, saturiertes Fett, möglichst wenig Fleischprodukte. Es schließt sich am Ende wieder der Kreis: Wer sich bewusst ernährt mit hochwertigen Lebensmitteln nimmt automatisch weniger Cholesterin zu sich.

Dr. Heart: Genau, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, das kann ich nur bestätigen. Vor Ihnen sitzt nämlich das lebendige Beispiel: Ich habe es tatsächlich selber geschafft durch eine Lebensstilveränderung, allen voran durch eine Ernährungsoptimierung, mein eigenes LDL-Cholesterin von 156 auf 108mg/dl abzusenken. Also, es ist sehr wohl möglich durch Lebensstiel das LDL-Cholesterin zu beeinflussen!

Prof. Braun-Dullaeus: Medikamente können noch so gut sein, wenn nicht aufhört zu rauchen, wenn er nicht aufhört zu rauchen und sich auch bewusst ernährt, dann arbeitet er selber schon wieder so sehr gegen sich, da können auch unsere Medikamente nicht mehr so viel helfen. Deswegen geht es immer gemeinsam, also erst natürlich an erster Stelle Lebensstiländerungen, nicht mehr rauchen, Ernährungsumstellung, sich bewegen, also an einem Sportprogramm teilnehmen und dann zusätzlich mit unseren Medikamenten arbeiten. Die wissenschaftliche Basis, die Studien für eine medikamentöse LDL-Senkung sind fantastisch, so dass man diese Medikamente auf alle Fälle nehmen sollte, um den erneuten Herzinfarkt zu vermeiden.

Dr. Heart: Kann ich denn mein LDL-Cholesterin umgekehrt, ist ja ein lebenswichtiger Baustoff, auch zu stark absenken?

Prof. Braun-Dullaeus: Nein da gibt es bis heute keine Hinweise für. Cholesterin wird gebraucht für die Funktion der Zelle aber wir werden mit ganz ganz niedrigem Cholesterin schon geboren und funktionieren fast am besten als kleine Kinder, von da her gibt es keinen Hinweis zu, dies Angst braucht niemand haben.

Dr. Heart: Das heißt Cholesterin ja, ein lebenswichtiger Baustoff aber im Blut können wir darauf verzichten.

Prof. Braun-Dullaeus: Wir können im Blut drauf verzichten und die Zelle hat immer noch genug!

Dr. Heart: Herr Professor, von den vielen unterschiedlichen Ernährungsformen wird ja seitens der Herzstiftung immer wieder unisono die Mittelmeerküche empfohlen. Was sind denn aus ihrer kardiologischen Sicht die wirklich knallharten Vorteile dieser Ernährungsform?

Prof. Braun-Dullaeus: Die Vorteile sind dass sie aus viel Gemüse und aus vielen Früchten besteht und diese sind unverarbeitet und nicht industriell hochverarbeitet.

Dr. Heart: Das ist dann aber nicht der fettige Gyrosteller von der Taverna hellas gegenüber oder die Pizza quattro stagioni?!

Prof. Braun-Dullaeus: Leider nein, es sei denn sie ist mit Olivenöl gemacht…

Dr. Heart: Herr Professor, ganz herzlichen Dank für dieses schöne Interview!

Quellen

Magnoni M, Scarano P, Vergani V, Berteotti M, Gallone G, Cristell N, Maseri A, Cianflone D. Impact of adherence to a Mediterranean Diet pattern on patients with first acute myocardial infarction. Nutr Metab Cardiovasc Dis. 2020 Apr 12;30(4):574-580. doi: 10.1016/j.numecd.2019.11.014. Epub 2019 Dec 6. PMID: 32007333.

Iestra J, Knoops K, Kromhout D, de Groot L, Grobbee D, van Staveren W. Lifestyle, Mediterranean diet and survival in European post-myocardial infarction patients. Eur J Cardiovasc Prev Rehabil. 2006 Dec;13(6):894-900. doi: 10.1097/01.hjr.0000201517.36214.ba. PMID: 17143120.

Fung TT, Chiuve SE, McCullough ML, Rexrode KM, Logroscino G, Hu FB. Adherence to a DASH-style diet and risk of coronary heart disease and stroke in women. Arch Intern Med. 2008 Apr 14;168(7):713-20. doi: 10.1001/archinte.168.7.713. Erratum in: Arch Intern Med. 2008 Jun 23;168(12):1276. PMID: 18413553.

Kim, Hyunju & Caulfield, Laura & Garcia-Larsen, Vanessa & Steffen, Lyn & Coresh, Josef & Rebholz, Casey. (2019). Plant-Based Diets Are Associated With a Lower Risk of Incident Cardiovascular Disease, Cardiovascular Disease Mortality, and All-Cause Mortality in a General Population of Middle-Aged Adults. Journal of the American Heart Association. 8. e012865. 10.1161/JAHA.119.012865.

Rius-Ottenheim N, Kromhout D, Sijtsma FPC, Geleijnse JM, Giltay EJ. Dietary patterns and mental health after myocardial infarction. PLoS One. 2017 Oct 16;12(10):e0186368. doi: 10.1371/journal.pone.0186368. PMID: 29036212; PMCID: PMC5642887.

Das Wichtigste in Kürze zur Ernährung nach einem Herzinfarkt

Vor allem möglichst unverarbeitete Lebensmittel sind günstig für die Herzgesundheit. Diese Lebensmittel werden z.B. im Rahmen der Mittelmeer-Diät empfohlen. Aber auch andere Ernährungsformen wie die DASH-Diät oder die pflanzenbasierte Ernährung sind nach einem Herzinfarkt sinnvoll.

Man sollte vor allem auf Lebensmittel verzichten, die viel Zucker, Salz und ungesunde Fette enthalten. Sie tragen dazu bei, das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte zu erhöhen. Dadurch steigt auch das Risiko für einen Herzinfarkt.

Die Wissenschaft ist sich einig, dass eine Ernährung reich an unverarbeiteten Lebensmitteln, darunter viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und pflanzliche Öle, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt.

Auf stark verarbeitete Produkte mit einem hohen Anteil an gesättigten Fetten, Zucker, und/oder Salz sollte dagegen verzichtet werden.

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