Lebenslang gesund – mit nur 2 Regeln

Das Steinzeitmensch-Dilemma

 

Liebe Leute,

heute zeige ich Euch mal mein Lieblingskunstwerk von dem streetart-K√ľnstler Banksy. Ich liebe dieses Bild v.a. deshalb weil es in meinen Augen die Ursache f√ľr die allermeisten unserer heutigen Erkrankungen verdeutlicht, n√§mlich dass was ich etwas unwissenschaftlich als das ‚ÄěSteinzeitmensch-Dilemma‚Äú bezeichne.¬†

Und wenn wir dieses ‚ÄěSteinzeitmensch-Dilemma‚Äú erstmal verstehen und unsere Konsequenzen daraus ziehen, dann k√∂nnen wir 9 von 10 Herzinfarkten, Schlaganf√§llen und die meisten anderen unserer heutigen ‚ÄúWohlstandserkrankungen‚ÄĚ wie Fettsucht und Diabetes im Keim ersticken!

Das ist doch was, oder? ūüėČ

Das Steinzeitmensch-Dilemma, ist im Prinzip sehr schnell erklärt:

Unser wundersch√∂ner K√∂rper wurde in den Jahrtausenden der menschlichen Evolution auf ein raues Leben mit ‚Äúharten √§u√üere Bedingungen‚ÄĚ optimiert. Sprich wir waren fast st√§ndig auf unseren Beinen, um uns sammelnd oder jagend mehr oder weniger m√ľhevoll ein paar Kalorien zu besorgen. ¬†Gleichzeitig gab es immer mal wieder auch Zeiten der Nahrungsknappheit und des Hungers, in denen wir von unseren Reserven zehren mussten.¬†

Und dieser auf harte Zeiten mit st√§ndiger Bewegung und wenig Kalorien perfektionierte menschliche K√∂rper trifft nun quasi seit etwa 50/60 Jahren auf eine komplett ver√§nderte Umwelt, in der wir nur mal kurz einen Kaffee trinken gehen wollen und dann nach einem halbst√ľndigen Bestellvorgang einen extra tall Latte, macademia flavor, extra Sahne mit dazugeh√∂rigem New York Cheesecake genie√üen und uns so ganz nebenbei eine Kalorienmenge einverleiben, die unsere Vorfahren in einer Woche nicht erjagt oder ersammelt h√§tten‚Ķ sprich wir nehmen 24/7 hochkalorische hoch verarbeitete Nahrungsmittel zu uns, die unseren Stoffwechsel auf Dauer komplett √ľberfordern‚Ķ

Gleichzeitig bewegen wir uns in unserer modernen Arbeitswelt vor den Computerbildschirmen kaum noch. Wir sitzen also tgl. ca. 7,5 Std. rum und verbrennen kaum noch Kalorien.

Und f√ľr dieses Dauerbombardement mit Kalorien, Industriezucker und schlechten Fetten in Kombination mit unserer Bewegungsarmut ist unser wundervoller K√∂rper und unser Stoffwechsel nat√ľrlich √ľberhaupt nicht designed worden. Man k√∂nnte auch sagen unser K√∂rper und unser Stoffwechsel br√§uchte mal dringend ein Hard- und Software-update f√ľr unsere modernen Zeiten‚Ķ

Aber Evolution braucht da eben etwas länger..

Was passiert? 

Unsere Muskulatur, die wir viel zu wenig fordern, verk√ľmmert. Damit nimmt auch die Empfindlichkeit unserer Muskeln f√ľr Insulin ab. Und das zusammen mit unserem Dauerbombardement an Industriezucker f√ľhrt zu st√§ndig viel zu hohen Blutzucker- und Insulinspiegeln und so √ľber kurz oder lang in die Insulinresistenz und Zuckerkrankheit.

Und obwohl wir heute nicht mehr st√§ndig bef√ľrchten m√ľssen von einem Raubtier angegriffen zu werden sind die meisten von uns dank¬†st√§ndiger Erreichbarkeit und unserem modernen hektischen Lebensstil im Dauerstress.

Wir sch√ľtten st√§ndig Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol aus, unser Puls und Blutdruck steigen an, unsere Blutgerinnung und unser Abwehrsystem wird aktiviert, fr√ľher sehr sinnvoll, falls wir im Kampf mit dem Raubtier Verletzungen erleiden sollten und Bakterien √ľber unserer blutenden Wunden in unseren K√∂rper gelangen k√∂nnten.

Diese uralte Stressreaktion, die uns fr√ľher das √úberleben gesichert hat, ist nat√ľrlich in unserer heutigen modernen Welt meistens √ľberhaupt nicht mehr f√∂rderlich, im Gegenteil auf Dauer¬† sogar extrem sch√§dlich, v.a. wenn wir in via Handy und Co. in st√§ndiger ‚ÄěAlarmbereitschaft” sind und nie wirklich abschalten, weil wir unser Handy sogar mit ins Bett nehmen‚Ķ¬†

Deshalb f√ľhrt also genau dieser ‚Äúfortschrittliche, moderne Lebensstil‚ÄĚ, √ľber unsere Bewegungsarmut, die falsche Ern√§hrung mit hochverarbeiteter Industrienahrung und unseren Dauerstress zu¬†

  • und einer dauerhaft aktivierten Blutgerinnung und Entz√ľndungsaktivit√§t,¬†

die dann zusammengenommen letztlich unsere Arterienverkalkung, dieArteriosklerose, massiv beschleunigen. 

Folge sind dann die großen Killer unserer Zeit: Herzinfarkt, Schlaganfall und Co.

So, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?

Ist gesundes Leben demnach wirklich so einfach? M√ľssen wir uns im Prinzip wirklich nur wieder ‚Äúartgerecht‚ÄĚ von ‚Äúechten‚ÄĚ unverarbeiteten Lebensmitteln ern√§hren und unseren sch√∂nen K√∂rper jeden Tag ein bisschen mit Bewegung verw√∂hnen und unseren Dauerstress in den Griff bekommen?¬†

Ich f√ľrchte ja!

Die Herausforderung ist hier viel eher diese einfachen Zusammenh√§nge jetzt auch in unserem Alltag umzusetzen und einen f√ľr uns einigerma√üen ‚Äúartgerechten‚ÄĚ Lebensstil zu √ľberf√ľhren. Dazu bedarf es etwas Kreativit√§t aber das lohnt sich!

So, und damit wir es hier nicht nur bei leeren Worten belassen, sondern gleich einen Schritt in die richtige Richtung machen, fordere ich Euch jetzt mal zu einer kleinen Challenge heraus:

Versucht doch mal in den kommenden 2 Wochen: 

  • jeden Tag mit Bewegung zu beginnen, bzw. Euch min. eine halbe Stunde k√∂rperlich zu bet√§tigen, das k√∂nnen sowohl Ausdauer- als auch kraftbetonte √úbungen sein (lauft oder fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit oder startet Euren Tag mit einer halben Stunde Ergometertraining) und¬†
  • esst 2 Wochen nur echte, unverarbeitete, selbst zubereitete Lebensmittel, also keine Industrienahrung, nichts, wo ihr eine Packung aufrei√üen m√ľsst.¬†

Also, action speaks louder than words! Probiert es aus. Dieser Versuch hat mir und auch schon vielen meiner Herz-Coaching-Kunden die Augen ge√∂ffnet und letztlich dann auch dauerhaft zu einem viel besseren Lebensgef√ľhl gef√ľhrt.

Ich freue mich jetzt √ľber Eure Anregungen und Feedbacks, wie schafft Ihr es in diesen modernen Zeiten mit st√§ndigen Versuchungen und Verlockungen gesund zu leben?

Schreibt es in die Kommentare, bleibt schön gesund, 

Euer Dr. Heart

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