Herz und Stress – Stressmanagement

Stefan Waller ist seit mehreren Jahren praktizierender Internist und Kardiologe und hat sich aus Leidenschaft der Vermittlung komplexer medizinischer Sachverhalte in möglichst einfacher und verständlicher Sprache gewidmet.

Erfahren Sie mehr über Dr. Heart und sein Dr. Heart Projekt.
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Stefan Waller ist seit mehreren Jahren praktizierender Internist und Kardiologe und hat sich aus Leidenschaft der Vermittlung komplexer medizinischer Sachverhalte in möglichst einfacher und verständlicher Sprache gewidmet.

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    Welche Möglichkeiten habe ich mit meinem Stress bestmöglich klar zu kommen? Dr. Heart erläutert die “3 Säulen des Stressmanagements”

    Kein Stress mit dem Stress, Wege zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit, Teil II

    Nach einem der deutschen “Stresspäpste”, Herrn Kaluza, dessen Buch ich Ihnen nachher noch an Herz legen werde, haben wir 3 große Fronten, an denen wir ansetzen können, die 3 Säulen des Stressmanagements:

    die instrumentelle, die mentale und die regenerative Stresskompetenz

    klingt erstmal gefährlich, ist aber eigentlich ganz einfach und wie ich finde eine praktische Unterteilung der Möglichkeiten, die wir haben mit unserem Stress umzugehen.

    Dabei heisst instrumentelle Stresskompetenz ganz einfach zu analysieren, wie ich in meinem tgl. Leben die Entstehung von Stress vermeiden kann. Dazu kann z.B. gehören meine Selbstorganisation zu verbessern, Unterstützung zu suchen und Hilfe anzunehmen, Problemlösungsfähigkeiten zu entwickeln usw.

    Die zweite Säule, die mentale Stresskompetenz, ist die Art und Weise, wie ich mit potenziellen “Stressoren” umgehe und sie bewerte, denn wie gesagt entsteht ja das Stresserleben im eigenen Kopf. Hier kann es einem also gelingen durch Hinterfragen und Verändern der eigenen Denkmuster mit vermeintlichem Stress einfach entspannter umzugehen. Dazu gehört z.B. förderliche Einstellungen und Bewertungen zu entwickeln, perfektionistische Leistungsansprüche zu überprüfen, eigene Leistungsgrenzen zu akzeptieren, Schwierigkeiten nicht als Bedrohung sondern als Herausforderung anzusehen, Konzentration auf das Wesentliche und das Positive, Dankbarkeit zu kultivieren, weniger Erwartungen zu haben und Realitäten zu akzeptieren.

    Die dritte Säule ist das regeneratives Stressmanagement: Einen Ausgleich zu schaffen, sich zu entspannen und zu erholen. Hierzu gehört das Erlernen von Entspannungstechniken, ausreichend Bewegung/Sport, das Pflegen sozialer Kontakte (damit sind nicht 800 facebook-Freunde gemeint), Hobbys aber auch ausreichend Schlaf und innere Muße.

    Natürlich kann man all diese Dinge nicht von heute auf morgen umsetzen und ich muss zugeben, dass ich mich leider auch noch viel zu häufig stressen lasse, aber es lohnt sich sehr sich hiermit zu beschäftigen und step by step kleine Veränderungen zu erzielen.

    Wer hier etwas genauer in die Thematik eintauchen will, dem kann ich nur dieses Buch von Herrn Kaluza empfehlen, ich habe es selber gelesen und finde es extrem gut verständlich und hilfreich.

     

    online-Kurse zum Thema Stressmanagement:

    geton-training.de
    Von der Universität Lüneburg entwickelte internet-basierte Gesundheitsprogramme insbesondere für das psychische Wohlbefinden. Online-Trainings zu Themen wie Stress, Schlaf, Mobbing, Burn-Out etc.

    Stress-Management-Online Kurs der University of Washington
    Wer des englischen mächtig ist, dem ist dieser online-Kurs zu Stress-Mnagement und Resilienz zu empfehlen. Von einem meiner Patienten erprobt und für sehr gut befunden!
     
     
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