Herz und Psyche

Erfahren Sie mehr über die Wechselwirkungen unseres Herzkreislaufsystems und unserer psychischen Verfassung

Kopf in den Sand cut

Dr. Heart gibt Anregungen und einige praktische Tipps zu einem entspannteren Umgang mit täglichem Stress

Auch wenn die genauen Zusammenhänge zwischen Stress und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch nicht bis ins letzte Detail verstanden sind, so ist doch allgemein anerkannt, dass sich Stress sehr ungünstig auf die Herzgesundheit auswirken kann. Gleichzeitig haben wir aber, wie wir noch sehen werden, verschiedenste, sehr wirksame Möglichkeiten unser Leben stressärmer zu gestalten, mit erlebtem Stress klüger umzugehen und uns schließlich von erlebtem Stress effektiv zu erholen.

Wie kommt es überhaupt zu Stress? Häufige Auslöser für Stresserleben im Alltag können verschiedenste “Stressoren” sein, wie beispielsweise Lärm, Zeit- oder Leistungsdruck oder aber private Probleme und Sorgen. In solchen  Situationen wird unser unbewusstes Nervensystem, das sog. vegetative Nervensystem aktiviert und Stresshormone wie Adrenalin werden in die Blutbahn ausgeschüttet. Über das Blut erreichen sie sämtliche Organsysteme und können dort verschiedenste Stressreaktionen vermitteln. Wichtig zu wissen ist, dass derartige Stressreaktionen in als bedrohlich eingestuften Situationen ganz natürlich und keineswegs krankhaft sind. Normalerweise normalisieren sich alle unter dem Stresserlebnis “aktivierten” Körperfunktionen wieder und wir können uns wieder entspannen. Wichtig ist also das Gleichgewicht bzw. die Balance zwischen Anspannungs- und Entspannungsphasen.

Erst wenn Stressbelastungen bzw. das Stresserleben über längere Zeit anhält wird es gefährlich, die  Balance zwischen Anspannung und Entspannung gerät aus dem Gleichgewicht und es können sich negative körperliche Folgereaktionen wie ein erhöhter Blutdruck einstellen, der unserem Herz und unseren Blutgefäßen zu schaffen macht, aber auch Schlafstörungen, Nervosität und Reizbarkeit können eine Folge sein. Daneben neigen wir aber unter Stress auch zu ungesünderen Verhaltensweisen wie Alkohol- und Zigarettenkonsum sowie erhöhter Nahrungsaufnahme.

In den nachfolgenden Videos lernen Sie, wieso Stress ein im höchsten Maße individuelles Geschehen ist und an welchen Fronten wir unserem Stresserleben wirkungsvoll begegnen können.

Wieso ist Stress schlecht für mich und mein Herz? Und wieso ist Stress nicht gleich Stress?

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Welche Möglichkeiten habe ich mit meinem Stress bestmöglich klar zu kommen? Dr. Heart erläutert die “3 Säulen des Stressmanagements”

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Dr. Heart meets “Dr. Soul” – wie schaffe ich es meine Gesundheitsziele in die Tat umzusetzen?

Damit es nicht nur bei Neujahrsvorsätzen bleibt: Erfahren Sie mehr über die wichtigsten psychologischen Hilfestellungen mit denen Sie dauerhaft herzgesünder und entspannter leben können. Dr. Heart im Interview mit Gesundheitspsychologin Fr. Dr. A. Wiedemann, Freie Universität Berlin, Fachbereich Gesundheitspsychologie.

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Wie wirkt sich eine ständige Stressbelastung auf unseren Körper aus?

Wie fühlen Sie sich gerade? Entspannt? Genervt? Im Stress? Egal, wie es uns geht, es hat immer auch Auswirkungen auf unser Herz-Kreislaufsystem.

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Ständiger Stress ist kein Schicksal, werden Sie aktiv!

Man sagt nicht nur, dass dauerhafter Stress krank macht – es stimmt leider auch! Die gute Nachricht: Wir haben es selbst in der Hand ein stressärmeres Leben zu erreichen.

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Herz und Depression – Eine ungünstige Kombination

Extrem häufig und leider viel zu oft übersehen trübt die Depression nicht nur die Lebensfreude sondern erhöht auch unser Herz-Kreislaufrisiko. Aber: Es gibt Hoffnung!

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Beschwerden im Herzbereich mit ausgeprägten Leidensdruck bei den betroffenen Menschen, ohne dass sich hierbei ein erklärender körperlicher Befund nachweisen liesse – Das Herzangstsyndrom

Leiden Sie unter wiederholt auftretenden “Herzattacken”, die sich in Herzstolpern, Herzrasen, Luftnot, Panikgefühl und wechselnden Schmerzen und Beschwerden in der Herzgegend äußern? Haben Sie aus der Sorge es könnte sich hierbei um eine schwerwiegende Herzerkrankung handeln vielleicht schon viele Untersuchungen über sich ergehen lassen und obwohl keine bedrohlichen Ergebnisse festgestellt werden konnten sind Sie weiterhin besorgt um Ihre Herzgesundheit? Dann ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass Sie unter einem Herzangstsyndrom, auch als Herzneurose oder Herzphobie bekannt, leiden könnten.

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online-Kurse zum Thema Stressmanagement:

geton-training.de
Von der Universität Lüneburg entwickelte internet-basierte Gesundheitsprogramme insbesondere für das psychische Wohlbefinden. Online-Trainings zu Themen wie Stress, Schlaf, Mobbing, Burn-Out etc.

Stress-Management-Online Kurs der University of Washington
Wer des englischen mächtig ist, dem ist dieser online-Kurs zu Stress-Management und Resilienz zu empfehlen. Von einem meiner Patienten erprobt und für sehr gut befunden!

 

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